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Umwelttechnikpreis: KIT an zwei Projekten beteiligt

Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg 2017 geht an Tandem-Sonnenkollektor SOLINK und Kompaktreaktoren von INERATEC, an denen das KIT beteiligt war.
Mikrostrukturierter Fischer-Tropsch Reaktor der Firma INERATEC (Foto: Andreas Drollinger)
Der mikrostrukturierte Fischer-Tropsch Reaktor der Firma INERATEC verwandelt Gase in flüssige synthetische Kraftstoffe – vorgestellt wurde er auf der Hannover Messe 2017. (Foto: Andreas Drollinger)

Einen doppelten Grund zur Freude hatten die Vertreter des KIT bei der Verleihung des Umwelttechnikpreises Baden-Württemberg 2017. Umweltminister Franz Untersteller ehrt auch zwei Projekte, an denen das KIT beteiligt war, mit je einem Preis. SOLINK verbindet Photovoltaik und Solarthermie zu einem effizienten Tandemkollektor. Das Spin-off INERATEC des KIT entwickelt chemische Kompaktreaktoren, um nachhaltige Chemikalien und Kraftstoffe herzustellen.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg vergibt alle zwei Jahre den Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg an hervorragende und innovative Produkte und Verfahren in der Umwelttechnik. Das Preisgeld beträgt 100.000 Euro und wird auf vier Kategorien und einen Sonderpreis der Jury verteilt.

Der 1. Preis des Umwelttechnikpreises Baden-Württemberg 2017 in der Kategorie „Energieeffizienz“ wird für die photovoltaisch-thermische Versorgungseinheit SOLINK verliehen. Der Tandem-Kollektor vereint Photovoltaik und Solarthermie mit einem Luft-Wärmetauscher zu einer Versorgungseinheit für Wärmepumpen. Die Markteinführung durch den Industriepartner Consolar Solare Energiesysteme GmbH ist für 2018 geplant. Das Konzept baut auf mehrjährigen Voruntersuchungen auf, die in Zusammenarbeit mit dem KIT geleistet wurden. 

Den 3. Preis in der Kategorie „Emissionsminderung, Aufbereitung und Abtrennung“ gewinnt die INERATEC GmbH, ein Spin off des KIT. Es entwickelt und vertreibt mikrostrukturierte, chemische Kompaktanlagen zur dezentralen Umwandlung von Treibhausgasen in Chemikalien und synthetische Kraftstoffe. Mikrosystemanlagen sind ein vielversprechender Trend, prozesstechnische Verfahren energie- und materialeffizient zu gestalten. 

„Wir wollen innovativ sein – zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Der Umwelttechnikpreis an zwei Technologien, die wir maßgeblich vorangetrieben haben, bestärkt uns darin“, sagt Professor Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales am KIT. 

Weitere Informationen in der Presseinformation 098/2017.



kes, 18.07.2017