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Ressourcenschutz: Schaumstrukturen für effizienten Leichtbau

Das KIT entwickelt gemeinsam mit weiteren Einrichtungen aus Wissenschaft und Wirtschaft innovative Werkstoffe für den Leichtbau. Das Forschungsprojekt soll einen Beitrag zum Ressourcenschutz leisten und wird durch Land und EU gefördert.

Die Weltbevölkerung wächst, Ressourcen schwinden - Energiesparen und Ressourcenschutz sind zentrale Aufgaben für unsere Gesellschaft. Nun bündelt das KIT im Forschungsprojekt „Innovative Schaumstrukturen für effizienten Leichtbau“ (InSeL) seine Kompetenzen auf diesem Gebiet mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Dem Leichtbau kommt im Ressourcenschutz eine zentrale Rolle zu: Je leichter gebaut wird, desto geringer der Ressourcenverbrauch. „Die Einsparung von Gewicht, Material und Energie ist eine Grundvoraussetzung für eine zukunftsfähige intakte Welt“, sagt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Für innovativen Leichtbau bedarf es neuer Werkstoffe, die leicht sind und zugleich genau definierte Eigenschaften aufweisen. Das Projekt „Innovative Schaumstrukturen für effizienten Leichtbau“ (InSeL) soll sich nun dieser Aufgabe widmen. Das Potenzial von Schaumstrukturen scheint beinahe unerschöpflich: von der Fahrzeugindustrie über den Maschinenbau bis zur Luft- und Raumfahrt, in der Energietechnik wie auch in der Biomedizin könnten die Werkstoffe Anwendung finden.

„Das neue Projekt wird den Leichtbau revolutionieren und zugleich einen wertvollen Beitrag zum Schutz unserer natürlichen Ressourcen leisten“, sagt die Wissenschaftsministerin. Das KIT kooperiert mit den Hochschulen Pforzheim, Karlsruhe und Reutlingen, der Universität Tübingen, dem Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie und zahlreichen Unternehmen, um den Technologietransfer zu vereinfachen. Das Projekt wird über einen Zeitraum von drei Jahren mit bis zu 1,5 Millionen Euro durch das Land Baden-Württemberg und die Europäische Union gefördert.

Ausführliche Informationen in der Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.


MWK / bw, 03.03.2017