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HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Erfolgreich abgeschlossenes EU-Projekt unter der Koordination des KIT unterstützt die Verkehrsplanung. Mithilfe des frei zugänglichen Modells HIGH-TOOL lässt sich die Wirkung verkehrspolitischer Maßnahmen bis zum Jahr 2050 zu bewerten.
Modell HIGH-TOOL bildet Autobahnen und andere Transportwege ab (Bild: KIT).
Autobahnen und andere Transportwege wie Schiene, Wasser und Luft werden mit dem Modell HIGH-TOOL abgebildet, um politische Entscheidungen vorzubereiten. (Bild: KIT)

Die Menschen in Europa werden immer mobiler. Damit steht auch die Verkehrsplanung vor wachsenden Herausforderungen. Da sich Entscheidungen in der Verkehrsplanung über Jahrzehnte auswirken, ist es umso wichtiger, Maßnahmen langfristig zu planen und ihre Folgen frühzeitig abzuschätzen.

Ein nun erfolgreich abgeschlossenes EU-Projekt unter der Koordination des KIT ermöglicht, verkehrspolitische Maßnahmen und ihre Wirkung im Computer abzubilden. Das entwickelte Modell HIGH-TOOL (Strategic high-level transport model) ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. Als Basis dienen wichtige europäische Strategiepapiere als Langzeitprognosen. Mit HIGH-TOOL erhält die Generaldirektion Mobilität und Verkehr (GD MOVE) der Europäischen Kommission ein Instrument, um die Wirkung dieser Maßnahmen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt im Prognosezeitraum bis zum Jahr 2050 zu bewerten.

Die Europäische Union förderte das Projekt HIGH-TOOL mit insgesamt rund 2,5 Millionen Euro. An dem EU-Projekt waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt. Das KIT war neben seiner Funktion als Koordinator in alle Bereiche der Entwicklung involviert und war für das Modul zur Personenverkehrsnachfrage verantwortlich.

Ausführliche Informationen in der Presseinformation 023/2017.



or, 22.02.2017