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Stifterverband zeichnet Team des KIT für innovative Hochschullehre aus

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zeichnet neues Lehrkonzept am KIT mit einer Tandem-Fellowship für Innovationen in der Hochschullehre aus.

Wie funktionieren Mikroorganismen, wie sieht die Biochemie zentraler Stoffwechselwege aus? Fragen wie diesen gehen Master-Studierende der Biologie am KIT nicht nur unter Anleitung im Labor nach – sie setzen sich auch eigenständig mit dem Entwickeln von Forschungsideen und Erarbeiten passender Methoden auseinander. In einer neuen Lehrveranstaltung, die über zwei Semester Vorlesung und Praktikumsmodule kombiniert, erproben sie die Rolle von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern: In Projektaufgaben lernen sie unter anderem, Forschungsfragen zu formulieren, Anträge zu schreiben und den eigenen Arbeitsprozess zu reflektieren.

Dieses neue Lehrkonzept haben Johannes Gescher, Professor am Institut für Angewandte Biowissenschaften, und Katrin Klink, Expertin für Hochschuldidaktik am KIT, gemeinsam entwickelt – und damit auch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft überzeugt: Dieser zeichnete die beiden nun mit einer Tandem-Fellowship für Innovationen in der Hochschullehre aus.

„Das neue Format stärkt nicht nur fachliche und methodische Kompetenzen, sondern fördert gleichzeitig die wissenschaftliche Neugier und die Fähigkeit, Dinge kritisch zu hinterfragen. Damit ist es ein Paradebeispiel für die forschungsorientierte Lehre am KIT“, sagt Professor Alexander Wanner, Vizepräsident des KIT für Lehre und akademische Angelegenheiten.

Das Preisgeld von 30.000 Euro fließt in die Umsetzung der Lehrveranstaltung, die im Sommersemester 2017 starten soll. Unter anderem ermöglichen sie die Einrichtung zusätzlicher Computerarbeitsplätze für die Studierenden sowie zusätzliches Personal für die fachliche und hochschuldidaktische Begleitung der Veranstaltung.


le, 13.12.2016