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Forscher überwinden Hürde auf dem Weg zum optischen Quantenrechner

Erster quantenphotonischer Schaltkreis mit elektrischer Lichtquelle / Veröffentlichung in "Nature Photonics"
Teil eines Quantenrechners (Bild: W. Pernice/ WWU)
Kohlenstoff-Röhrchen (Mitte) als Photonen-Quelle und supraleitende Nanodrähte als Empfänger bilden einen Teil des optischen Chips. (Bild: W. Pernice/ WWU)

Ob für abhörsichere Datenverschlüsselung, ultraschnelle Berechnung riesiger Datenmengen oder sogenannte Quantensimulation hochkomplexer Systeme: Optische Quantenrechner sind ein Hoffnungsträger für die Computertechnologie von morgen. Forschern ist es nun erstmals gelungen, einen vollständigen quantenoptischen Aufbau auf einem Chip zu platzieren, wie sie nun in der Fachzeitschrift "Nature Photonics" berichten. Damit ist eine Voraussetzung erfüllt, um photonische Schaltkreise für optische Quantencomputer nutzbar machen zu können.

An der Studie beteiligt waren Wissenschaftler aus Deutschland, Polen und Russland unter Federführung der Professoren Wolfram Pernice von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und Ralph Krupke, Manfred Kappes und Carsten Rockstuhl vom KIT.

Die Arbeit der Wissenschaftler ist Grundlagenforschung. Ob und wann sie zur Anwendung führt, ist noch nicht absehbar. Wolfram Pernice und die Erstautorin Svetlana Khasminskaya wurden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt, Ralph Krupke von der Volkswagen-Stiftung.

Ausführliche Informationen zur Methodik in der Pressemitteilung 132/2016.


ch, 27.09.2016