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Vom Drachenbaum zum Werkstoff

Forschungsteam der Universität Freiburg und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zeigt, wie eine Ast-Stamm-Anbindung als Vorbild für technische Faserverbundverzweigungen dienen könnte.
Die Außenhülle (links) sowie das Leitbündelsystem (rechts) der Ast-Stamm-Anbindung im Drachenbaum im belasteten (gelb) und unbelasteten (rot) Zustand (Bild: Hesse / Uni Freiburg).
Die Außenhülle (links) sowie das Leitbündelsystem (rechts) der Ast-Stamm-Anbindung im Drachenbaum im belasteten (gelb) und unbelasteten (rot) Zustand (Bild: Hesse / Uni Freiburg).

Drachenbäume als Ideengeber für den Leichtbau: Ein Forschungsteam der Universität Freiburg und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) hat die Grundlagen dafür erarbeitet, technische Faserverbundverzweigungen nach dem Vorbild von Ast-Stamm-Anbindungen zu entwerfen.

Mithilfe von hochauflösenden Magnetresonanz-Bildgebungsverfahren ist es den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern dabei erstmals gelungen, am lebenden Drachenbaum zu beobachten, wie sich das pflanzliche Gewebe bei Belastung verschiebt.

Technische Faserverbundverzweigungen, die sich ähnlich verhalten wie das natürliche Vorbild, könnten künftig zum Beispiel in architektonischen Tragwerken, Fahrradrahmen oder in Autokarosserien zum Einsatz kommen.

Das Team hat die Ergebnisse seiner Arbeit in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“ veröffentlicht.

Vollständige Presseinformation.


ns, 09.09.2016