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Denken kennt keine Grenzen: European Campus feierlich eröffnet

Neue Dimension der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz
Festveranstaltung zur Eröffnung des European Campus (Foto: Catherine Schröder / Université de Strasbourg)
(Foto: Catherine Schröder / Université de Strasbourg)
Eröffnung von "Eucor – The European Campus" (Foto: Catherine Schröder / Université de Strasbourg)
(Foto: Catherine Schröder / Université de Strasbourg)

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie die Universitäten Basel, Freiburg, Haute-Alsace und Strasbourg haben den ersten europäischen Universitätsverbund gegründet, der den fünf Universitäten die Möglichkeit gibt, gemeinsam zu agieren. Mit einem Festakt im Palais universitaire in Strasbourg haben sie am Mittwoch, 11. Mai, „Eucor – The European Campus“ eröffnet.

„Die Eröffnung des European Campus ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz und ein Kristallisationszentrum für einen gemeinsamen Wissenschaftsraum am Oberrhein“, sagt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka.

„Bereits seit vielen Jahren arbeiten wir am KIT, ebenso wie unsere Partner von Eucor – The European Campus, intensiv mit französischen Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen“, betont der Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales Professor Thomas Hirth. „Mit dem europäischen Campus wollen wir die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Innovation auf eine neue Plattform stellen, um gemeinsam unsere Position im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe und Ideen entscheidend zu stärken.“

Beim European Campus handelt es sich um den ersten, allein von Universitäten getragenen Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ). Der Verbund handelt als Rechtsperson. Dies ermöglicht den Partneruniversitäten, bei gleichzeitiger Wahrung ihrer jeweiligen Autonomie, im Rahmen von Eucor – The European Campus eine gemeinsame Strategie in Forschung und Lehre zu entwickeln sowie übergreifende Strukturen für die Wissenschaft am Oberrhein zu schaffen.

Der grenzübergreifende Verbund hat Professor Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg, für die kommenden drei Jahre zum ersten Präsidenten gewählt. Seine Stellvertreterin ist Professorin Andrea Schenker-Wicki, Rektorin der Universität Basel. Janosch Nieden, ehemaliger Koordinator von Eucor, wurde als Direktor mit der Geschäftsführung beauftragt.

Bei der Eröffnungsfeier hielt Dr. Carlos Moedas, Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation der Europäischen Union, die Festrede. Anschließend diskutierte er über die Erwartungen und Herausforderungen des European Campus mit Thierry Mandon, französischer Staatssekretär für Hochschulwesen und Forschung, Dr. Simone Schwanitz, Ministerialdirektorin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Joakim Rüegger, Leiter Hochschulen im Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Professor Luisa de Cola, Doppelprofessur an der Université de Strasbourg und am KIT, sowie mit Audrey Dujardin, Absolventin des binationalen Studiengangs Regio Chimica zwischen der Université de Haute-Alsace und der Universität Freiburg.

Nach der Eröffnung des European Campus verlieh die Université de Strasbourg die Ehrendoktorwürde an herausragende Wissenschaftler, die sich in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit engagiert haben: Professor Horst Hippler, ehemaliger Präsident des KIT, Professor Antonio Loprieno, ehemaliger Rektor der Universität Basel, und Professor Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg.

Weitere Stimmen zur Eröffnung des European Campus in der Pressemitteilung.

Im Bild (v. l. n. r.): Prof. Dr. Alain Beretz, Präsident der Université de Strasbourg, Prof. Dr. Andrea Schenker-Wicki, Stellvertretende Präsidentin von Eucor – The European Campus und Rektorin der Universität Basel, Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, Präsident von Eucor – The European Campus und Rektor der Universität Freiburg , Dr. Christine Gangloff-Ziegler, Präsidentin der Université de Haute-Alsace, und Prof. Dr. Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT (Foto: Catherine Schröder / Université de Strasbourg).

lg, 11.05.2016