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Am KIT online in Ideen investieren und Ideen fördern

KITcrowd unterstützt die Realisierung innovativer Projekte durch Crowdfunding / Plattform öffnet sich nun für Crowdinvesting-Kampagnen / noch mehr Partnerplattformen
Screenshot KITcrowd
Auf der Webseite www.kitcrowd.de stellen sich Crowdfunding- und Crowdinvesting-Projekte aus dem Umfeld des KIT vor. (Bild: KIT)

Im erfolgreichen ersten Jahr konnten sich sieben Projekte über das Portal für Crowdfunding am KIT finanzieren. Zum Beispiel ein 3D-Ultraschalltomograph, ein smarter Hausnotruf und eine Bäckerei in Sri Lanka. Über 120.000 Euro wurden eingesammelt. Im nächsten Schritt wurde das Portal nun um Crowdinvesting erweitert, sodass sich Kleinanleger direkt an den Start-ups aus dem KIT-Umfeld beteiligen können. Mit mehr Möglichkeiten und mehr Partnerplattformen präsentiert sich das Portal KITcrowd ab sofort in einem neuen Design.

„Crowdfunding verbindet Wissenschaftler und Gründer auf der einen Seite mit allen Interessierten an technologischem und gesellschaftlichem Fortschritt auf der anderen Seite – den Bürgern, Politik, Wirtschaft und Geldgebern in ganz Deutschland, insbesondere in der TechnologieRegion Karlsruhe“, so Professor Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales am KIT. „KITcrowd ist damit nicht nur eine Plattform für vielversprechende Projektideen aus dem KIT, sondern auch ein Schaufenster in eine mögliche bessere Zukunft. Mit der neuen Ausgestaltung können sich Unterstützer noch vielfältiger und breit gefächerter an der Realisierung wissenschaftlicher und philanthropischer Projekte beteiligen.“

Das Portal stellt Crowdfunding-Projekte aus dem KIT und aus dessen Umfeld dar. Privatpersonen und Unternehmen können diese finanziell und ideell unterstützen. Finden sich viele Unterstützer zusammen, können so auch kleinere Beiträge zu einer erfolgreichen Projektfinanzierung führen.

Nun ist eine neue Version der Website online. Projektleiter Thomas Neumann erklärt: „Wir haben festgestellt, dass viele Projekte von Studierenden und wissenschaftlichen Beschäftigten des KIT bereits in Eigeninitiative auf verschiedensten Crowdfunding- und Crowdinvesting-Plattformen umgesetzt werden. Diese Projekte werden in Zukunft auf KITcrowd gespiegelt – eine Win-win-Situation für Projektstarter und Unterstützer.“ Projektstarter profitieren in Zukunft von der zusätzlichen Aufmerksamkeit durch das KITcrowd-Netzwerk und Unterstützer erhalten eine größere Auswahl an aktuellen Projekten aus dem KIT und dessen Umfeld.

Auf KITcrowd werden sowohl Technologieprojekte als auch gemeinnützige Projekte dargestellt, die beispielsweise von Hochschulgruppen des KIT initiiert und zusammen mit der Abteilung Relationship Management des KIT betreut werden. Crowdfunding-Kampagnen können direkt auf der KITcrowd oder in Form eines Partnerprojekts auch auf externen Plattformen präsentiert werden. In der Vergangenheit kooperierte das KIT bereits mit dem Portal Startnext. Nun kommen diverse nationale und internationale Partner-Plattformen, wie etwa Kickstarter, Indiegogo, Betterplace, Vision Bakery, Wemakeit, Oneplanetcrowd und Sciencestarter hinzu.

Zudem sind zukünftig auf KITcrowd nicht nur Crowdfunding-Kampagnen zu finden, die über Spenden und Sponsoring finanziert werden, sondern auch Crowdinvesting-Kampagnen. Diese Form der Projektfinanzierung ist für viele Unterstützer besonders attraktiv, da sie hier Geld in ein Start-up oder Wachstumsunternehmen einsetzen und dafür eine entsprechende Beteiligung am Unternehmen oder am Gewinn erhalten.

Um KITcrowd außerhalb des KITs noch bekannter zu machen, wird die Plattform im Rahmen des Relaunches noch bis zum 11. Mai 2016 mit einer Citylight-Kampagne in der Karlsruher Innenstadt beworben.

Weitere Informationen in der Pressemitteilung 065/2016.


SSC, Simone Schappert, 28.04.2016