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Deutsch-Französisches Institut: Industrie der Zukunft

Des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und seine französische Partnerhochschule Arts et Métiers Metz haben sich auf die Einrichtung eines deutsch-französischen Instituts zur "Industrie der Zukunft" verständigt.
 v.l.: Professor Dr. Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT, Marianne Therre-Mano, Konsulin für die BRD beim Europarat, Thiery Mandon, französischer Staatssekretär für Bildung und Forschung, Laurent Carraro, Directeur général de l’ENSAM (Foto: KIT)
v.l.: Prof. Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT, Marianne Therre-Mano, Konsulin für die BRD beim Europarat, Thiery Mandon, französischer Staatssekretär für Bildung und Forschung, Laurent Carraro, Directeur général de l’ENSAM (Foto: KIT)

100 Jahre Verdun – das diesjährige Gedenken an den Beginn der Schlacht um Verdun macht deutlich, wie wichtig die deutsch-französische Freundschaft für die Stabilität Europas ist. Um diese enge Freundschaft in Zeiten von Flüchtlingskrise und Terror zu untermauern, tagte am 7. April in Metz der Deutsch-Französische Ministerrat, auf dem Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande demonstrative Geschlossenheit zeigten. In einer gemeinsamen Erklärung machten beide Regierungen zudem deutlich, dass sie die Zusammenarbeit in Bildung und Forschung sowie in der Digitalisierung der Industrie verstärken wollen.

Um diese Bestrebungen zu unterstützen, haben das KIT und seine langjährige Partnerhochschule Arts et Métiers am 8. April in Metz die Einrichtung des Deutsch-Französischen Instituts "Industrie der Zukunft" beschlossen. Die feierliche Unterzeichnung fand im Rahmen des Besuchs des französischen Staatssekretärs für Bildung und Forschung, Thierry Mandon, in Metz statt. Das KIT vertrat Professor Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales.

Die Arts et Métiers zählt zu den Elitehochschulen Frankreichs, hat mehrere Standorte im ganzen Land und ist für sein exzellentes Ingenieursstudium bekannt. Mit dem Deutsch-Französischen Institut „Industrie der Zukunft“ schaffen KIT und Arts et Métiers eine gemeinsame, grenzüberschreitende Plattform, die Wissenschaft, Industrie, Start-Up Unternehmen und Studierende zusammenbringt. Im neuen Zentrum sollen unter anderem gemeinsame Forschungsprojekte, Konferenzen, Seminare und Schulungsprogramme entwickelt und koordiniert werden, um den Herausforderungen der digitalen Industrie der Zukunft zu begegnen.


ne, 12.04.2016