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Zwei Ausgründungen des KIT als beste Start-ups ausgezeichnet

Mit zwei innovativen Entwicklungen in den Bereichen Hochleistungskunststoff und Gesundheitscheck haben sich zwei Ausgründungen des KIT an die Spitze der Start-ups in Baden-Württemberg gesetzt.

Hitze und Kälte, Stöße und Reibung: Die in Fahrzeugen und Fertigungsmaschinen eingesetzten Werkstoffe sind hohen Belastungen ausgesetzt und müssen diesen standhalten. Die Karlsruher Indmatec GmbH hat dazu den Hochleistungskunststoff Polyetheretherketon, kurz PEEK, fit für die 3D-Drucktechnologie Fused-Filament-Fabrication (FFF) gemacht.

Bei diesem Verfahren baut ein von Indmatec eigens entwickelter Drucker schichtweise einen Werkstoff auf, der besonders temperaturbeständig und mechanisch stabil ist. Mit dem innovativen Material – das neben Automobil- und Maschinenbau auch für Elektrotechnik- und Halbleiterindustrie sowie Medizin interessant ist – hat sich die Indmatec GmbH, eine Ausgründung des KIT, als bestes Start-up beim diesjährigen Venture Capital-Pitch Baden-Württemberg durchgesetzt.

Der zweite Platz des Wettbewerbs ging ebenfalls an ein Start-up des KIT: Der Gesundheitssensor "mesana" der corvolution GmbH hat die Größe einer Streichholzschachtel. Wie ein Pflaster auf die Brust geklebt, erfasst er 48 Stunden lang in einem Gesundheits-Check Daten zu Herzgesundheit, Stressbelastung, Fitness und Schlafqualität seines Trägers.

Auf Grundlage dieser Daten ermittelt corvolution, wie Nutzer auf gesundheitliche Risiken reagieren und ihre Potenziale besser nutzen können. Die Dienstleistung richtet sich an Ärzte, Fitnessstudios oder Physiotherapeuten ebenso wie das betriebliche Gesundheitsmanagement von Unternehmen.

Venture Capital Baden-Württemberg, kurz VC-BW, ist ein Netzwerk, das unter anderem vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft unterstützt wird. Es hat es sich zum Ziel gemacht, die baden-württembergische Gründerszene sichtbarer zu machen. Beim VC-BW Pitch stellen sich einmal im Jahr Jungunternehmer in einem "Best of Baden-Württemberg" möglichen Investoren vor.


wer, 05.02.2016