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"Fluchtweg Fünfundzwanzig": Geschichten von Flüchtlingen aus aller Welt

Menschen in den Mittelpunkt rücken, kulturelle Unterschiede überbrücken und Vielfalt ermöglichen: Das will das Buch "Fluchtweg Fünfundzwanzig" der Hochschulgruppe Enactus am KIT.
"Fluchtweg Fünfundzwanzig": Geschichten von Fluechtlingen aus aller Welt
(Foto: Markus Breig, KIT)

Mitte Dezember hat die Hochschulgruppe Enactus das Buch "Fluchtweg Fünfundzwanzig" vorgestellt. An dem Buch haben Studierende der Hochschulgruppe gemeinsam mit Flüchtlingen aus aller Welt gearbeitet. In Text und Bild erzählt es die Lebensgeschichten der Flüchtlinge und will so Berührungsängste abbauen und den Austausch fördern.

Das Buch entstand im Enactus-Projekt "Flüchtlingszeit", an dem Studentinnen und Studenten aller Fachrichtungen des KIT beteiligt waren. Der Publikation gingen 18 Monate intensiver Zusammenarbeit mit Asylsuchenden aus Karlsruhe und Umgebung voraus. Entstanden ist ein Bildband, der die Schicksale Einzelner auf sehr persönliche, aber auch möglichst realistische Weise erzählt.

Unterstützt wurde das Projekt von der Karlsruher Fotografin Lisa Hess und ihrem Projekt "Menschengeschichten" und dem Fotografen Martin Gommel, Designstudierender der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG). Ehrenamtliche Helfer und ein kleiner norddeutscher Verlag machten schließlich die Veröffentlichung des Buches möglich. Die Staatsministerin Aydan Özoğuz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, hat mit einem Vorwort beigetragen.

"Fluchtweg Fünfundzwanzig" ist nun im Buchhandel erhältlich. Mit den Erlösen des Verkaufs will Enactus das Projekt langfristig weiterführen. Bei einem wöchentlichen Termin sollen Flüchtlinge und engagierte Karlsruher Bürgerinnen und Bürger sowie Studierende zusammenkommen, um weitere Lebensgeschichten von Asylbewerbern festzuhalten. Im gemeinsamen Austausch wird der Spracherwerb und die Integration der Flüchtlinge gefördert. Die Geschichten sollen dann auf der Homepage des Projektes der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.


sps, 17.12.2015