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Forschungsinitiative BonaRes startet - Boden als nachhaltige Ressource für die Bioökonomie

Die KIT-Forscher um Kiese und Dannenmann koordinieren innerhalb von BonaRes den Verbund SUSALPS, der die nachhaltige Nutzung von pre-alpinen und alpinen Grünlandböden unter sich änderndem Klima erforscht.
UFZ-Bodenforschung in Bad Lauchstädt (Foto: André Künzelmann/ UFZ)
UFZ-Bodenforschung in Bad Lauchstädt (Foto: André Künzelmann/ UFZ)
Die landwirtschaftliche Nutzfläche auf der Nahrung, Rohstoffe oder Energie nachhaltig produziert werden lässt sich nicht beliebig steigern. Aufgrund von Wetterextremen im Zuge des Klimawandels und der wachsenden Weltbevölkerung stehen effektiv sogar immer weniger Flächen zur Verfügung. Wie die Produktivität auf den landwirtschaftlichen Flächen nachhaltig steigen kann, also bei Wahrung der Bodenqualität und Fruchtbarkeit, ist das Forschungsthema des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 33 Millionen Euro geförderten Projekts BonaRes.

Das KIT koordiniert innerhalb von BonaRes den Verbund SUSALPS, der die nachhaltige Nutzung von pre-alpinen und alpinen Grünlandböden unter sich änderndem Klima erforscht. Dafür greifen die Forscher um Ralf Kiese und Michael Dannenmann auf langjährige Erfahrung zur Messung und Modellierung ökosystemarer Stoff-Kreisläufe von Stickstoff, Kohlenstoff und weiteren Spurenstoffen zurück.

Zu BonaRes und SUSALPS soll mittelfristig ein Web-Portal entstehen, das potenziellen Nutzern aus Politik und landwirtschaftlicher Praxis wissensbasierte Handlungsoptionen für die Bewirtschaftung und Nutzung von Böden anbietet.

BonaRes
ist eine Initiative des BMBF im Rahmen der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“, an der 48 deutsche Forschungseinrichtungen beteiligt sind und die das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung koordiniert.

Weitere Informationen
über BonaRes in der Pressemitteilung des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung (UFZ).


kes / lk, 16.10.2015