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Produktionstechnik: KIT-China Branch eröffnet Innovationszentrum

Mit seiner strategischen Präsenz im chinesischen Suzhou bietet das KIT eine zentrale Schnittstelle zwischen Partnern in China und KIT-Wissenschaftlern an.
Mit der Strategie „Made in China 2025“ will die Volksrepublik ihre Industrie in Anlehnung an das deutsche Vorhaben „Industrie 4.0“ automatisieren und digitalisieren. Welche länderspezifischen Faktoren Unternehmen dabei beachten müssen, erforscht die KIT-China Branch mit einer neuen Einrichtung: Im November eröffnet sie in Suzhou das Demonstrations- und Innovationszentrum. In diesem sind flexible, intelligente Montagelinien aufgebaut, in der Maschinen und Werkstücke in Echtzeit Informationen austauschen können, während sie zeitgleich den Arbeiter über den Stand der Produktion informieren. Hier erforscht etwa das wbk Institut für Produktionstechnik des KIT, welche Potenziale und Herausforderungen eine digitalisierte sowie automatisierte Produktion für Unternehmen in China birgt.

Die zunehmende Digitalisierung stellt den Menschen auch vor neue Aufgabenfelder und erfordert qualifiziertes Personal, wie Gisela Lanza, China-Beauftragte des KIT und Professorin am wbk, erklärt: „Die Produktion in China wird immer stärker automatisiert, aber es gibt kaum geeignete, praxisnah ausgebildete Fachkräfte, um diese Anlagen richtig zu bedienen.“ Deshalb möchte das wbk gemeinsam mit weiteren Instituten des KIT in Suzhou auch diverse Weiterbildungen anbieten, mit denen Mitarbeiter und Führungskräfte von Unternehmen in China die Herausforderungen von Industrie 4.0 und „Made in China 2025“ bewältigen können. 

Weiter Informationen in der Presseinformation des KIT.


25.09.2015