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Forschertalent der Yale University kommt ans KIT

Der Physiker Ioan M. Pop erhält einen der mit bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten Sofja Kovalevskaja-Preise 2015 der Alexander von Humboldt-Stiftung und baut mit dem Preisgeld am KIT eine eigene Arbeitsgruppe auf.

Als eines von sechs internationalen Forschertalenten erhält der Physiker Ioan M. Pop einen der höchstdotierten Wissenschaftspreise Deutschlands – den Sofja Kovalevskaja-Preis 2015 der Alexander von Humboldt-Stiftung. Mit dem Preisgeld von bis zu 1,65 Millionen Euro wird der Nachwuchswissenschaftler, der zuletzt an der Yale University in den USA forschte, am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eine eigene Arbeitsgruppe aufbauen. Ioan M. Pop erforscht unter anderem quantenmechanische Effekte in supraleitenden Schaltkreisen, die ein vielversprechender Weg zu noch schnellerer Rechenleistung von Computern sind.

Mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Sofja Kovalevskaja-Preis zeichnet die Alexander von Humboldt-Stiftung internationale Forschertalente im Alter von 31 bis 33 Jahren aus. Mit dem Preisgeld erhalten die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in einer frühen Phase ihrer Karriere Risikokapital für innovative Projekte. Sie forschen bis zu fünf Jahre lang an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen und bauen dabei eigene Arbeitsgruppen an ihren Gastinstituten auf. Benannt wurde der Preis nach der 1850 geborenen russischen Mathematikerin Sofja Kovalevskaja.

Mit dem Preisgeld wird der Physiker Ioan M. Pop, der zuletzt an der Yale University in den USA forschte, am Physikalischen Institut (PHI) des KIT eine eigene Arbeitsgruppe aufbauen. Gastgebender Professor in Karlsruhe ist Alexey Ustinov vom PHI.

Den sechs 2015 ausgewählten Forschertalenten wird der Preis am 17. November in Berlin von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und dem Präsidenten der Alexander von Humboldt-Stiftung, Helmut Schwarz, verliehen.

Ausführliche Informationen in der Pressemitteilung des KIT


ne, 10.09.2015