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Eine Vision für das Karlsruhe der Zukunft

Projekt „SmartQuarterVision KA 2030+“ entwirft mit breiter Bürgerbeteiligung eine Zukunftsvision für die zwei Referenzstadtteile Mühlburg und Knielingen.

Wie soll Karlsruhe im Jahr 2030 aussehen? Wie können in Zukunft Technologien das Leben der Bürgerinnen und Bürger sowie die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Wirtschaft verbessern? Antworten auf diese Fragen werden im Projekt „SmartQuarterVision KA 2030+“ gesucht. Ziel des Vorhabens ist, für zwei Referenzstadtteile eine auch auf andere Stadtteile übertragbare Zukunftsvision zu entwickeln, die von einer breiten Akzeptanz in der Bürgerschaft getragen wird. Das Europäische Institut für Energieforschung (EIFER), eine gemeinsame Forschungseinrichtung von Electricité de France (EDF) und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), übernimmt die wissenschaftliche Begleitung und entwickelt Konzepte zur Bürgerbeteiligung mit der beratenden Unterstützung vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT.

Leise Autos, die keine Abgase mehr ausstoßen. Gesundes Gemüse, das auf Hausdächern gedeiht. Neue Gebäudekonzepte, die aus Abwasser klimafreundliche Energie gewinnen. Für die Stadt der Zukunft gibt es viele Ideen, die das Leben dort verbessern. Diese mit den Bürgern zu diskutieren, gemeinsame Visionen für die Zukunft zu entwickeln und in ersten Städten zu erproben – darum geht es im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Ziel des Projekts sind „smarte“ Visionskonzepte für zwei Referenzstadtteile in Karlsruhe, die als Folge eines kollektiven und fairen Kreativprozesses zum einen eine möglichst große Vielfalt, zum anderen aber auch einen möglichst großen Konsens beinhalten sollen, der Ideen, Wünsche und Anregungen verschiedener Altersgruppen und sozialer Hintergründe berücksichtigt. Mit den entwickelten Stadtteilvisionen wird sich Karlsruhe für Phase 2 des BMBF-Wettbewerbs Zukunftsstadt bewerben, in der bis zu 20 der 51 Teilnehmer die Visionen zu umsetzungsreifen Konzepten weiterentwickeln sollen.

Aber auch unabhängig vom weiteren Erfolg im Wettbewerb wird die SmartQuarterVision KA 2030+ Grundlage für den Dialog zwischen Bürgerschaft, Stadtverwaltung und Wissenschaft bei der Planung künftiger Maßnahmen in Mühlburg und Knielingen sein und sicherstellen, dass dabei die Bedürfnisse aller Akteure Berücksichtigung finden. Darüber hinaus sollen die Erkenntnisse aus dem gesamten Visionsentwicklungsprozess auch auf andere Karlsruher Stadtteile übertragen und dort angewendet werden.

Weitere Informationen zum Projekt „SmartQuarterVision KA 2030+“ in der Presseinformation des KIT.



04.09.2015