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Neues Druckverfahren bringt dreidimensionale Objekte zum Leuchten

Ingenieuren des KIT und der Franz Binder GmbH ist es erstmals gelungen, Elektrolumineszenz-Leuchtschichten per Tampondruckverfahren auf gekrümmte Flächen aufzubringen.
Gebogene und biegsame Flächen von unterschiedlichsten Materialien wie Papier und Kunststoff lassen sich nun zum Leuchten bringen.
Gebogene und biegsame Flächen von unterschiedlichsten Materialien wie Papier und Kunststoff lassen sich nun zum Leuchten bringen. (Bild: S.Walter/Binder Gruppe)

Herkömmliche Leuchtfolien – Elektrolumineszenz(EL)-Folien – sind nur bis zu einem gewissen Grad biegbar und lassen sich leicht auf ebene Flächen aufbringen. Das am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Zusammenarbeit mit der Firma Franz Binder GmbH & Co. entwickelte neue Verfahren ermöglicht es, dreidimensionale Bauteile direkt mit elektrolumineszenten Schichten zu bedrucken.

EL-Bauelemente könnten beispielsweise bei Stromausfällen die Sicherheit in Gebäuden erhöhen. Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind Displays und Armbanduhren oder die effektvolle Gestaltung von Räumen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hat das Entwicklungsprojekt mit 125.000 Euro gefördert.

Video zur Herstellung des leuchtenden Papier

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afr, 12.05.2015