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DFG richtet 14 neue Graduiertenkollegs ein

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zur weiteren Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland 14 neue Graduiertenkollegs (GRK) ein. Gefördert wird auch ein GRK am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Dies wurde jetzt vom zuständigen Bewilligungsausschuss bei seiner Herbstsitzung in Bonn beschlossen. Die Einrichtungen werden zunächst viereinhalb Jahre lang gefördert und erhalten in dieser Zeit insgesamt etwa 60 Millionen Euro. Die Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Chance, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren.

Das Graduiertenkolleg „Molekulare Architekturen für die fluoreszente Bildgebung von Zellen" von Professor Dr. Hans-Achim Wagenknecht, Institut für Organische Chemie am KIT, will maßgeschneiderte Fluoreszenzsonden entwickeln und bringt dazu die Forschungsfelder organische Synthese, chemische Biologie, optische Spektroskopie und Zellbiologie zusammen.

Die Forscherinnen und Forscher aus den genannten Fachgebieten wollen die komplette Entwicklungslinie solcher Fluoreszenzsonden vom Design über die Synthese, die Biokonjugation, die Strukturaufklärung, die Fotophysik und den intrazellulären Transport bis hin zur In-vivo-Bildgebung innerhalb des Kollegs gestalten. Die synthetischen Fluoreszenzsonden sollen im Anschluss auch in biologischen Prozessen und Organismen – etwa Mäusen oder Zebrafischen – erprobt werden.

Insgesamt fördert die DFG zurzeit 207 GRK, darunter 45 Internationale Graduiertenkollegs (IGK); die 14 neuen Kollegs werden im Laufe des Jahres 2015 ihre Arbeit aufnehmen. Darunter wird dann auch ein weiteres Kolleg am KIT sein: Presseinformation der Deutschen Forschungsgemeinschaft.


12.11.2014