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Ehrenring des VDE für Professor Georg Bretthauer

Der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationtechnik (VDE) zeichnet den KIT-Wissenschaftler für seine Forschung zur Mess- und Automatisierungstechnik aus.
Prof. Brettauer bekommt den Ehrenring überreicht
Auszeichnung beim Kongress „Smart Cities“: VDE-Präsident Dr. Joachim Schneider und Professor Georg Bretthauer mit Moderatorin Valerie Haller (Foto: VDE)
Professor Georg Bretthauer vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erhält mit dem VDE-Ehrenring die höchste Auszeichnung, die der Verband für Verdienste in Forschung und Entwicklung vergibt. Der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik würdigt damit Bretthauers außergewöhnliches Engagement in der Mess- und Automatisierungstechnik.

Brettauer entwickelte künstliche Augenlinse, die weit entfernte Objekte fokussieren kann

Am KIT hat der Ingenieur und Informatiker unter anderem ein künstliches Akkommodationssystem entwickelt: Künstliche Augenlinsen, die bei Krankheiten wie Katarakt („Grauer Star“) eingesetzt werden, sollen damit künftig automatisch auf unterschiedlich weit entfernte Objekte fokussieren können. Die Ergebnisse fließen in das laufende Projekt Intelligente Kontaktlinse ein.

Forschungsergebnisse im Bereich der Medizintechnik international anerkannt

International anerkannt sind seine Forschungsergebnisse in der Medizintechnik: Dazu zählt neben dem künstlichen Akkommodationssystem unter anderem auch die Entwicklung und Erprobung einer adaptiven Nervenprothese zur Regeneration von Nervenläsionen.

Professor Georg Bretthauer leitet am KIT das Institut für Angewandte Informatik/Automatisierungstechnik (AIA) und ist Mitglied der kollegialen Institutsleitung des Institutes für Angewandte Informatik (IAI). Zu seinen Forschungsgebieten zählen Mechatronik und Biomechanik, Lernfähige Systeme, Modellbildung, Simulation und Optimierung sowie Methoden, Verfahren und Werkzeuge, die technische Systeme zu komplexen Wahrnehmungen befähigen. Zentrales Anliegen ist ihm die Anwendung theoretischer Ergebnisse in der industriellen Praxis.


sps, 21.10.2014