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"Die Universitäten arbeiten am Limit!"

KIT-Präsident Holger Hanselka zu den laufenden Verhandlungen im Solidarpakt III

Um ihren Forderungen in den laufenden Verhandlungen zum Solidarpakt III Nachdruck zu verleihen, haben Studierende der baden-württembergischen Universitäten am 24. Juni in Stuttgart protestiert. Sie forderten eine verbesserte Mittelausstattung als notwendige Voraussetzung für gute Lernbedingungen.

Die Forderungen der Studierenden sind berechtigt, sagte der KIT-Präsident Professor Holger Hanselka in einer Pressemitteilung: "Die Universitäten in Baden-Württemberg arbeiten absolut am Limit! Ohne eine solide Grundfinanzierung können wir die jetzigen Angebote in Forschung und Lehre nicht mehr aufrecht erhalten - das muss allen Beteiligten klar sein."

Die bevorstehende Neuordnung des BAföG werde die Länder entlasten, betonte Hanselka. Vor allem stimme auch der unlängst vorgelegte Entwurf der Bundesregierung zur Abschaffung des Kooperationsverbotes zuversichtlich, sagte er weiter. Auch seitens des Landes gebe es bei den aktuellen Verhandlungen zum Solidarpakt III positive Signale.

Bis heute ist aber nicht geklärt, wie die freiwerdenden BAföG-Mittel im Land verteilt werden. Angesichts steigender Studierendenzahlen fordern die Universitäten drei Prozent Aufwuchs bei der Grundfinanzierung und einen Inflationsausgleich plus 1 Prozent auf die Sachausgaben. Neue Prognosen der Kultusministerkonferenz rechnen vor, dass die Anfängerzahlen in Baden-Württemberg sogar noch im Jahr 2023 höher sein werden als 2010.


lg/del, 25.06.2014