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Rechenleistung über soziale Netzwerke austauschen

Social Cloud: Mit dem von KIT-Wissenschaftlern entwickelten Modell können Nutzer ihren Freunden weltweit freie Rechner-Ressourcen zur Verfügung stellen
Über soziale Netzwerke auch Rechnerleistung mit Freunden teilen – dafür hat Simon Caton das Programm "Social Cloud" entwickelt (Foto: Julia Wiegel, KIT)
Über soziale Netzwerke auch Rechnerleistung mit Freunden teilen – dafür hat Simon Caton das Programm "Social Cloud" entwickelt (Foto: Julia Wiegel, KIT)
Zum Teilen von Fotos, Videos oder Nachrichten sind soziale Netzwerke sehr beliebt. In Zukunft sollen sie aber nicht nur den Austausch von Daten, sondern auch von Dienstleistungen möglich machen: Eine interdisziplinäre Forschergruppe des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) arbeitet an einer Anwendung, über die Nutzerinnen und Nutzer Rechnerleistung tauschen können und so unabhängiger von großen Firmen werden.

Die "Social Cloud" überträgt damit die Idee des Cloud-Computing – das Vernetzen von Rechner-Hardware zum Bündeln von Kapazitäten etwa für aufwendige Simulationen – auf die sozialen Netzwerke.

Mitglieder einer Plattform wie Facebook haben über die Social Cloud die Möglichkeit, ihre Hardware-Ressourcen als virtuellen Teil eines PCs oder Laptops für Mitglieder ihrer Freundesliste auf einer Art Marktplatz zu Verfügung zu stellen und im gleichen Zug auf deren Speicher- und Festplattenkapazitäten zuzugreifen.

Ziel dabei ist es, die freien Ressourcen aller im Netzwerk vorhandenen Rechner weltweit zu nutzen, was bislang ungeahnte Leistungspotenziale freisetzen würde.

Vollständige Pressemitteilung.


cc, 11.06.2014