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Big Data: KIT-Entwicklung ist innovativste Unternehmens-Idee 2014

Wann werden wie viele rote Kleider verkauft? Oder ist doch grün angesagt? Die aus einem KIT-Spinoff hervorgegangene Firma Blue Yonder hat eine Software entwickelt, die Prognosen über den Kauf von Produkten abgibt.

Der Versandhändler OTTO hat als erstes deutsches Großunternehmen die Güte und den Wert dieser Prognosen erkannt, sich finanziell beteiligt und die wissenschaftlich fundierte datengetriebene Software von Blue Yonder konsequent im gesamten Produkt-Lebenszyklus eingesetzt. Dafür wurde er nun mit dem Deutschen Innovationspreis 2014 ausgezeichnet.

„Die Software von Blue Yonder ist die erste wirtschaftlich erfolgreiche Big Data-Anwendung in Deutschland“, sagt Michael Feindt, Gründer von Blue Yonder und Professor für Elementarteilchenphysik am KIT. Das selbstlernende System nutzt personenunabhängige Daten, um die Lieferbereitschaft zu erhöhen und gleichzeitig Retouren und Restbestände zu reduzieren. Das verbessert betriebswirtschaftliche Ergebnisse, Kundenzufriedenheit und Ressourcenschonung gleichermaßen. Der Deutsche Innovationspreis ist eine Initiative der Zeitschrift WirtschaftsWoche unter der Schirmherrschaft des Bundeministeriums für Wirtschaft und Energie.

Mehr über Blue Yonder und seine Anfänge in der Elementarteilchenphysik im KIT-Forschungsmagazin lookKIT.

Informationen zur Auszeichnung in der Pressemitteilung von OTTO und Blue Yonder.


22.04.2014