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Geothermie: Videos erklären die Energiegewinnung aus der Erde

Unabhängig von Sonne und Wind, sparsam im Flächenverbrauch, kaum Ausstoß von Kohlendioxid, unabhängig von Rohstoff-Importen: Die alternative Energieform Geothermie besitzt viele positive Eigenschaften, die in der Energiewende genutzt werden können.

In vier allgemeinverständlichen Filmen gibt das Landesforschungszentrum Geothermie (LFZG), an dem auch das KIT beteiligt ist, nun anschauliche Antworten auf die Fragen "Woher kommt Erdwärme?", "Wie groß ist das Potenzial der Erdwärme?", "Wie und wozu können wir die Erdwärme nutzen?", und "Was muss beachtet werden?".

"Als grundlastfähige, nachhaltige Energiequelle insbesondere auch für die Bereitstellung von Wärme wird Geothermie im aktuellen Energiemix und in den Planungen der Energiewende nur ansatzweise berücksichtigt", stellt Birgit Müller fest, Geschäftsstellenleiterin des LFZG. "Welches Zukunftspotential Geothermie darstellt, wollten wir in unseren Filmen zeigen."

So nutzen bereits rund 300.000 Haushalte in Deutschland Erdwärme aus oberflächennahen Sonden zum Heizen. In weiten Gebieten in Norddeutschland, Baden-Württemberg und Bayern bieten die geologischen Verhältnisse sogar die Möglichkeit mittels tiefer Bohrungen soviel Wärme zu fördern, dass Fernwärme und Strom erzeugt werden können. Die Wärmeabsenkung eines Kubikkilometers Gestein in der Tiefe um 20 Grad würde reichen, um eine Milliarde Liter Erdöl einzusparen und über 60.000 Haushalte 10 Jahre lang mit Heizenergie zu versorgen.


20.03.2014