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Biochemie: DFG fördert wiederbeschreibbare Designer-Petrischalen

Mit über 450 000 Euro fördert die DFG ab 2014 das Team von Christopher Barner-Kowollik und Martin Bastmeyer am KIT bei der Entwicklung von Mikro-Petrischalen.

In Petrischalen sollen Zellen so wachsen wie in ihrer natürlichen Umgebung. Doch diese ist nicht statisch, sondern ändert sich laufend und gibt den Zellen wechselnde Impulse. Die KIT-Forscher entwickeln daher Mikro-Petrischalen, deren Oberflächen mit Haft- und Abstoßpunkten ausgestattet sind. Insbesondere sollen die Eigenschaften dieser Punkte sowie die mechanischen Eigenschaften der Petrischalen je nach Bedarf geändert werden können.

Schon in ihrer bisherigen Forschung haben die KIT-Forscher punktgenaue Andockstellen für Zellen entwickelt. Dadurch wurde es möglich, schnell und präzise Mikro-Petrischalen für einzelne Zellen zu bauen. Für die Beschichtung werden bioaktive Moleküle mit einer photoaktiven Gruppe genutzt. An den Stellen der Petrischale, die ein feiner Laserstrahl belichtet, wird die Kopplung aktiviert und die bioaktiven Moleküle binden sich chemisch an die Oberfläche. Das neue DFG-Projekt soll die Bindungen auch wieder lösbar und neu besetzbar machen.

Weitere Informationen unter www.macroarc.de


or, 23.01.2014