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Humboldt-Preisträger: Supramolekulare Strukturen als effiziente Filter

Der Chemiker Mir Wais Hosseini verbringt seinen mit dem renommierten Gay-Lussac-Humboldt-Preis verbundenen Forschungsaufenthalt am Institut für Organische Chemie (IOC) des KIT.

Wenn sich Moleküle zu übergeordneten Strukturen zusammenfinden, können neuartige Materialien mit besonderen Eigenschaften entstehen, die sich vielfältig einsetzen lassen, etwa als Speicher oder Filter. Diese supramolekularen Strukturen bilden einen Schwerpunkt der Forschung von Mir Wais Hosseini von der Universität Straßburg. Der Chemiker hat nun den renommierten Gay-Lussac-Humboldt-Preis erhalten, einen mit 60 000 Euro dotierten deutsch-französischen Wissenschaftspreis der Alexander-von-Humboldt-Stiftung und des französischen Ministeriums für Hochschulen und Forschung.

Mir Wais Hosseini wird als Preisträger Forschungsgast am Institut für Organische Chemie (IOC) des KIT in der Arbeitsgruppe von Stefan Bräse sein. Beide Forscher sind unter anderem am Interreg-Projekt „ChiraNET – Chirale poröse Kristalle für die Racematspaltung“ beteiligt. In diesem entwickeln Wissenschaftler metallorganische Nanostrukturen mit spezifisch strukturierten Poren. Sie können künftig dazu dienen, die aktiven Komponenten von medizinischen Wirkstoffen, besonders von Anästhetika, effizient herauszufiltern.


18.12.2013