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Talentförderung auf höchstem Niveau

Anfang Dezember hat Ehrensenator Hans-Werner Hector am International Department des KIT die Hector Fellow Academy gegründet. In der Akademie können sich exzellente Wissenschaftler über Fachgrenzen hinweg vernetzen und austauschen.

Gruppenfoto Hector Fellow AcademySeit 2009 wächst der Kreis der Hector Fellows. Insgesamt 15 herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Universitäten hat das Kuratorium der Hector Stiftung II bislang mit dem gleichnamigen Wissenschaftspreis ausgezeichnet. Damit würdigt die Stiftung neben exzellenten Forschungsleistungen der engagierten Ingenieur- und Naturwissenschaftler auch ihr besonderes Engagement für den Wissenschafts- und Bildungsstandort Deutschland.

Professorin Doris Wedlich vom KIT (im Bild Dritte von links), eine der Hector Fellows, stellte den Ansatz der Academy bei der Eröffnungszeremonie vor. Zehn Nachwuchswissenschaftlern bietet sie die Möglichkeit, den Mitgliedern der Academy eigene Projekte vorzustellen und sie unter deren Betreuung als Doktorand zu bearbeiten. Darüber hinaus werden vier Postdoktorandenstellen in Verbindung mit fachübergreifenden Projekten mehrerer Hector Fellows geschaffen, für die sich hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftler bewerben können. Jährlich treffen sich die Hector Fellows zu Symposien, berichten über ihre Forschungsergebnisse und arbeiten an gemeinsamen Themenstellungen.

Neben Doris Wedlich gehören auch die KIT-Wissenschaftler Peter Gumbsch, Manfred Kappes, Franz Nestmann, Hilbert von Löhneysen und Martin Wegener zu den Hector Fellows.

Das finanzielle Gesamtvolumen der Academy beträgt mindestens fünf Millionen Euro. Das Projekt ist zunächst auf fünf Jahre angelegt.

Bei der Gründungszeremonie würdigten KIT-Präsident Holger Hanselka (Dritter von rechts) und Ministerialdirektorin Dr. Simone Schwanitz vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (Zweite von rechts) das Engagement des Stifters Hans-Werner Hector (Bildmitte). Professor Hermann Hahn (Vierter von links), ehemaliger Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, beleuchtete Chancen und Herausforderungen für die Akademien im deutschen Forschungs- und Politikumfeld. Im Festvortrag widmete sich Professor Axel Meyer (Vierter von rechts) von der Universität Konstanz, ebenfalls Hector Fellow, weitverbreiteten Missverständnissen über die Evolution. Die Pianistin Moeka Sugiyama begleitete die Veranstaltung, die mit einem Empfang ausklang.

ele, 3.12.13