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Innovationspreis NEO2013 für Projekt MeRegio

Das Projekt MeRegio (Minimum Emission Region) der EnBW AG hat den Innovationspreis NEO2013 erhalten. Beteiligt an dem Kooperationsprojekt ist auch das KIT.

Ausgeschrieben wurde der Preis der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) dieses Jahr im Bereich "Energie und IT“. Hellmuth Frey, stellvertretender Leiter Forschung und Innovation bei der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, entwickelte für das Projekt eine Stromampel, um das Verhalten von Verbrauchern zu beeinflussen.

Kunden werden zu eigenständigen Energiemanagern

Das Ampeldisplay übermittelt dem Kunden Informationen über das Stromangebot für den aktuellen und den Folgetag. Dabei wird die Nutzung erneuerbarer Energien durch Preisanreize für die Teilnehmer gefördert. Die Kunden können ihren Stromverbrauch und ihre Stromkosten einsehen und den Betrieb ihrer Geräte an das aktuelle Preisniveau anpassen. Das Herzstück dieser Technik bildet der intelligente Stromzähler. Dieser liefert die laufenden Verbrauchsdaten an das Abrechnungssystem des Unternehmens.

Idee und Ziel des Projekts stecken schon in seiner Bezeichnung "MeRegio". In bestimmten Gebieten sollen durch das Energieverbrauchsverhalten und die Anpassung an die sich ändernde Erzeugungssituation die Emissionen verringert werden. Insbesondere für Industriekunden kann die Analyse der Produktionsschritte wichtig sein, um zu erkennen, wo Energieeinsparungen möglich sind.

Den Preis überreichten Dr. Frank Mentrup, Vorsitzender der TechnologieRegion Karlsruhe und Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe sowie Roland Tichy, Chefredakteur der Wirtschaftswoche.


sps, 11.10.2013