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EU-Förderung: KIT an Großprojekten zu Gehirn und Werkstoff Graphen beteiligt

Die EU-Kommission unterstützt in den nächsten zehn Jahren zwei zentrale Forschungsthemen unter KIT-Beteiligung mit jeweils bis zu einer Milliarde Euro als sogenannte FET Flagships
Das „Human Brain Project“ will das menschliche Gehirn mit Supercomputern simulieren, um die Funktionsweisen vom gesunden und erkrankten Gehirn zu ergründen. Umgekehrt will man Erkenntnisse über die Datenverarbeitung des Gehirns in neuartige Computerarchitekturen fließen lassen.

Das Steinbuch Centre for Computing (SCC) des KIT wird Cloud-Schnittstellen implementieren, die zum reibungslosen Zugang zu den verteilten Großrechnern beitragen. Für die zweite Phase des Projektes ist geplant, dass das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT das Selbstverständnis der beteiligten Hirnforscher und die entsprechenden ethischen und gesellschaftlichen Fragen wissenschaftlich untersucht.

Das Projekt „Graphene“ will die außergewöhnlichen Eigenschaften des Werkstoffes Graphen stärker in die Anwendung bringen. Es zeichnet sich durch hohe Festigkeit, geringes Gewicht, Transparenz, Flexibilität und Halbleitfähigkeit aus.

Am Institut für Nanotechnologie (INT) am KIT arbeiten Forscher etwa im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogrammes 1459 an Grundlagen für nano- und optoelektronische Bauteile auf Basis von Graphen und Kohlenstoffnanoröhrchen. Ihre Kompetenzen wollen sie in die zweite Antragsphase des EU-Projektes einbringen.


lcp, 18.02.2013