Kompetenzbereich "Erde und Umwelt"
Dieser Bereich bündelt Kompetenzen für ein umfassendes Verständnis unserer Umwelt, sowohl in ihrem natürlichen Zustand als auch unter anthropogenen Modifikationen und Belastungen. Er bildet und fördert ein multi-disziplinäres Netzwerk sämtlicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT, die an der Erforschung von Zuständen, Prozessen und Veränderungen im Erdinneren, an der Erdoberfläche und in der Erdatmosphäre arbeiten.
Menschliche Einflüsse umfassen den Städtebau, Landschaftsveränderungen durch Industrie, Landwirtschaft oder Bergbau, den Austrag von Abfallprodukten und Schadstoffen in Erde, Luft und Wasser, sowie den Verbrauch von Ressourcen. Diese Themen werden in zahlreichen Forschungsvorhaben von der lokalen bis hin zur globalen Skala fachübergreifend verfolgt. Ziele sind dabei die Entwicklung und Anwendung von innovativen Beobachtungsverfahren und Modellen sowie ein umfassendes Prozess- und Systemverständnis. Darauf aufbauend werden u.a. Managementansätze und sozio-ökonomische Methoden erarbeitet, um den Herausforderungen wie Risikobewertung und -minimierung, Anpassung an Klimaveränderungen und Infrastrukturmanagement gerecht zu werden.

- Atmosphäre und Klima
- Geosphäre und Risikomanagement
- Hydrosphäre und Umwelttechnologie
- Bauwerke und urbane Infrastruktur
Sprecher: Prof. Andreas Wagner
Stellvertretender Sprecher: Dr. Roland Ruhnke
Aus dem Kompetenzbereich

KIT-Doktorandenpreis 2011
Um den hohen Stellenwert des wissenschaftlichen Nachwuchses hervorzuheben, vergibt das Karlsruher House of Young Scientists (KHYS) jährlich den KIT-Doktorandenpreis für herausragende Promotionen. Sie werden thematisch entsprechend der sechs KIT - Kompetenzbereiche verliehen.
Im Kompetenzbereich Erde und Umwelt wurde im November 2011 Frau Dr. rer. nat. Katja Träumner für ihre Dissertation "Einmischprozesse am Oberrand der konvektiven atmosphärischen Grenzschicht" gewürdigt.
Bereits in den Jahren 2009 und 2010 wurden Nachwuchswissenschaftler für herausragende wissenschaftliche Leistungen mit dem KIT-Doktorandenpreis ausgezeichnet.
Hintergründe zum Preis finden sich auf den Seiten des Karlsruhe House of Young Scientists (KHYS) und in der akuellen Pressemitteilung.

