Kompetenzbereich "Angewandte Lebenswissenschaften"
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Dieser Kompetenzbereich vereint das komplexe Zusammenspiel von Biologie, Chemie, Lebensmittelchemie, Toxikologie, Medizin und Ingenieurswissenschaften. Er umfasst sowohl grundlagenorientierte als auch angewandte Forschung in der Zell- und Strukturbiologie, Biochemie, Aspekte der (mikro-) bio-/techno-logischen Prozessoptimierung sowie die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik in der vernetzten medizinischen Versorgung. Sowohl in Grundlagenprojekten als auch anwendungsorientierten Neuentwicklungen ist der Kompetenzbereich eng eingebunden in die Erforschung funktioneller biologischer Grenzflächen am KIT. Darüber hinaus umfasst er das Gebiet Lebensmittel und Gesundheit sowie die gesundheitliche Bewertung von Arbeitsstoffen einschließlich Nanomaterialien.
Interdisziplinäre Kooperationen und Schwerpunkte finden sich auf den Gebieten
- der molekularen Wechselwirkungen in der Kommunikation zwischen Zellen, biologischen Systemen, Molekülen und ihrer Umgebung,
- der Interaktion von biologischen Systemen an Grenzflächen, der Nutzung dieser Kenntnisse zur verfahrenstechnischen Prozessoptimierung der biologischen Nutzung von Nanopartikeln/-strukturen in Medizin, Lebensmittelproduktion sowie Biotechnologie
- der Verschmelzung von Materialwissenschaften und Biologie im Bereich der Computer- und Roboter- unterstützten Chirurgie, der Diagnose und Therapie cardiovaskulärer Erkrankungen und der Telemedizin,
- der Nutzen-Risiko-Evaluierung von Lebensmittelinhaltsstoffen sowie
- der gesundheitlichen Bewertung von Schadstoffen am Arbeitsplatz und Lebensmittelkontaminanten einschließlich Nanomaterialien
Der Kompetenzbereich "Angewandte Lebenswissenschaften" umfasst die folgenden Kompetenzfelder:
- Biotechnologie
- Toxikologie und Ernährungswissenschaft
- Gesundheit und Medizintechnik
- Zell- und Strukturbiologie
Sprecher: Prof. Dr. Andrew Cato
Stellvertretender Sprecher: Prof. Dr. Jürgen Hubbuch
Aus dem Kompetenzbereich
KIT-Doktorandenpreis 2011
Um den hohen Stellenwert des wissenschaftlichen Nachwuchses hervorzuheben, vergibt das Karlsruher House of Young Scientists (KHYS) alljährlich den KIT-Doktorandenpreis für herausragende Promotionen. Sie werden thematisch entsprechend der sechs KIT - Kompetenzbereiche verliehen.
Im Kompetenzbereich Angewandte Lebenswissenschaften wurde im November 2011 Herr Dr. Patrick Groß für seine Dissertation "Die Totalsynthese von (+)-Fumimycin" gewürdigt.
Bereits in den Jahren 2009 und 2010 wurden Nachwuchswissenschaftler für herausragende wissenschaftliche Leistungen mit dem KIT-Doktorandenpreis ausgezeichnet.
Hintergründe zum Preis finden sich auf den Seiten des Karlsruhe House of Young Scientists (KHYS) und der aktuellen Pressemitteilung


