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Zukunftskonzept

Ein besonderer Erfolg bei der Exzellenzinitiative I im Jahr 2006 war die Auszeichnung in der dritten Förderlinie: Im Zukunftskonzept "Foundation of KIT" wurde der Zusammenschluss des Forschungszentrums Karlsruhe mit der Universität Karlsruhe zum KIT entwickelt. Bereits am 1. Oktober 2009 haben sich die beiden Institutionen zur neuen Rechtsperson KIT vereint. Das Zukunftskonzept wurde von 2006 bis 2012 gefördert.

Im Rahmen des Zukunftskonzepts wurden diverse strukturelle Neuerungen eingeführt, die auch nach dem Auslaufen der Förderung nachhaltig durch das KIT finanziert werden:

Das Council for Research and Promotion of Young Scientists (CRYS) ist ein KIT-internes Gremium, das 2007 nach der Bewilligung des Zukunftskonzepts eingerichtet wurde, um den internen Wettbewerb der Mittelvergabe und die Einrichtung der im Zukunftskonzept beschriebenen Fördermaßnahmen zu gestalten. Seit 2012 widmet sich CRYS darüber hinaus zunehmend Fragen der internen Vorauswahl und der Qualitätssicherung von Drittmittelanträgen.

Das Karlsruhe House of Young Scientists (KHYS) ist die Kommunikations- und Interaktionsplattform für alle Nachwuchswissenschaftler des KIT und richtet sich sowohl an Doktoranden als auch an Postdoktoranden (bis zu zwei Jahre nach der Promotion). Als zentrale Beratungs- und Servicestelle begleitet das KHYS alle Doktoranden vom Beginn ihrer Doktorarbeit bis zu ihrem erfolgreichen Abschluss und unterstützt sie bei ihrer weiteren Karriereplanung.

Das Young Investigator Network (YIN) bietet seit 2008 eine Plattform und eine demokratische Interessenvertretung für den wissenschaftlichen Führungskräftenachwuchs am KIT. Den YIN-Mitgliedern steht ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm zur Verfügung, das sie bei der weiteren Qualifizierung für ihre künftigen Führungsaufgaben in Forschung und Lehre oder in der Industrie unterstützt.

Das House of Competence (HoC) ist die zentrale, forschungsbasierte Einrichtung im Bereich fachübergreifender Kompetenzentwicklung am KIT. Basierend auf ihrer Forschungsarbeit zur fachübergreifenden Kompetenzentwicklung sowie zum medialen Lernen und der Lehrerbildung bietet sie Lehr- und Beratungsangebote sowie zusätzliche Services an.

Zu den Elementen des Zukunftskonzepts gehörte ebenfalls die Vergabe von Mitteln im internen Wettbewerb für Forschungsprojekte, die dem KIT vor allem neue, ggf. auch risikoreiche Forschungsfelder erschließen und auf diese Weise das Kompetenzprofil von KIT ergänzen sollten. Dazu wurde eine Reihe von Instrumenten der Forschungsförderung etabliert, die sich an unterschiedliche Zielgruppen auf allen Karrierestufen richtete.