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Geschäftsstelle CRYS

Aleksandra Olszynka

Forschungsförderung

Kaiserstrasse 12
76131 Karlsruhe

Tel: 0721-608 48440
E-Mail: crysDhl4∂for kit edu

Instrumente der Förderung

Zu den Elementen des Zukunftskonzepts gehörte die Vergabe von Mitteln im internen Wettbewerb für Forschungsprojekte, die dem KIT vor allem neue, ggf. auch risikoreiche Forschungsfelder erschließen und auf diese Weise das Kompetenzprofil des KIT ergänzen sollten. Dazu wurden die folgenden Instrumente eingerichtet:

 

New Field Groups (NFGs)

New Field Groups dienten der Ausprägung des Forschungsprofils des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) durch Erschließung bislang nicht im KIT vertretener Forschungskompetenzen und Forschungsgebiete. Nur solche Vorschläge für NFGs hatten Aussicht auf Berücksichtigung, die ein großes Potential im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Forschungsprofils des KIT besaßen. Eine New Field Group umfasste im Regelfall eine W3-Professur, weitere Stellen für wissenschaftliches und technisches Personal sowie Sachausstattung.

 

Research Groups (RGs) und Shared Research Groups (SRGs)

Research Groups und Shared Research Groups ermöglichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf dem Weg zu einer Professur frühe Eigenständigkeit und eine erste Leitungsposition. Sie dienten des Weiteren der Ausprägung und weiteren Entwicklung des Forschungsprofils des KIT und der Erschließung herausfordernder Forschungsaufgaben. Eine Research Group bzw. Shared Research Group umfasste die Leitungsstelle, weitere Stellen für wissenschaftliches Personal sowie Sachausstattung. Shared Research Groups boten eine enge Anbindung der Forschung an Partner aus der Industrie bzw. außeruniversitären Forschungsinstitutionen. Die jeweiligen Partner waren an der Finanzierung zu mindestens 50 % beteiligt.

 

Shared Professorships (SPs) und Industry Fellowships (InFs)

Shared Professorships dienten der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, bevorzugt in den Ingenieurwissenschaften. Sie erlaubten eine enge Anbindung der Forschung an industrielle Anwendungen sowie zeitnahen Wissenstransfer von der Forschung an die Industrie. Durch eine parallele oder gegebenenfalls auch wiederholt sequentielle Tätigkeit am KIT und in der Industrie sollten befähigte Nachwuchswissenschaftler/innen die Chance erhalten, sich nach einer Phase der wissenschaftlich-technischen Weiterqualifizierung fundiert zwischen Hochschulkarriere oder Industriekarriere entscheiden zu können. Bereitgestellt wurden neben der Professur weitere Sachmittel. Die Finanzierung erfolgte zu mind. 50% durch den Industriepartner. 

Eine Industry Fellowship ermöglichte es befähigten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sich bereits in der frühen PostDoc-Phase zwischen Hochschul- und Industriekarriere zu entscheiden.

 

Young Investigator Groups (YIGs)

Young Investigator Groups dienten der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, seiner frühen Selbständigkeit und der Stärkung des Forschungsprofils des KIT. Eine Young Investigator Group erhielt jährlich einen soliden Etat für Personal- und Sachausgaben. Der YIG-Leiter bzw. die YIG-Leiterin musste die eigene Leistungsfähigkeit durch sehr gute Leistungen im Studium und durch eine herausragende Doktorarbeit nachgewiesen haben.

 

Feasibility Studies (FYS)

Diese bis zum Jahr 2012 angebotene Maßnahme diente der frühen Selbständigkeit des wissenschaftlichen Nachwuchses, indem vielversprechenden Befunden aus der Master-, Diplom- bzw. der Doktorarbeit nachgegangen wurde. Junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen konnten beispielsweise dabei unterstützt werden, diese Befunde auf andere Gebiete zu übertragen oder gerätetechnische Entwicklungen zu verfolgen. Die Finanzierung einer Feasibility Study erfolgte für ein Jahr.  

 

Network of Excellent Retired Scientists (NES)

Durch altersbedingtes Ausscheiden von Professorinnen und Professoren sowie führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gehen Kompetenzen, Wissen und Netzwerke verloren. Zur Erhaltung und Weitergabe dieser Werte wurde 2008 im Rahmen des Zukunftskonzepts / Exzellenzinitiative das Network of Excellent Retired Scientists (NES) etabliert. Das Netzwerk band herausragende Persönlichkeiten aus der Wissenschaft auch nach ihrem Eintritt in den Ruhestand am KIT ein.