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Grid Computing Centre Karlsruhe (GridKa)

Deutsches Tier1-Zentrum für den LHC
CMS-Detektor
CMS-Detektor am CERN zur Vermessung der Teilchen, die bei Zusammenstößen der Protonen entstehen.

Um die riesigen Datenmengen des größten Teilchenbeschleunigers der Welt, des Large Hadron Collider (LHC) am Europäischen Forschungszentrum CERN, verarbeiten und auswerten zu können, haben Wissenschaftler ein globales Netz von Computern geknüpft. Als einer der elf weltweiten Hauptknotenpunkte ist das am Steinbuch Centre for Computing (SCC) angesiedelte Grid Computing Centre Karlsruhe (GridKa) maßgeblich an der Speicherung und Analyse der Daten aus den LHC-Experimenten ALICE, ATLAS, CMS und LHCb beteiligt. Darüber hinaus stellt es Rechen- und Speicherkapazität für andere Hochenergiephysik-Experimente sowie das Astroteilchenphysik-Experiment Auger bereit.

In fünf europäischen Ländern sind mehr als 15 Tier-2-Zentren mit GridKa als ihrem zugeordneten Tier-1-Zentrum verbunden, speichern simulierte Daten und beziehen Experiment-Daten zur Auswertung durch die Physiker.

Am SCC stehen derzeit mehrere tausend CPU-Kerne sowie Festplatten und Magnetbänder mit einer Gesamtkapazität von über 20 Petabyte für die Analyse und Auswertung der LHC-Experimente bereit. Redundant ausgelegte, zentrale Komponenten, Grid-Services für Informationssysteme sowie eine detaillierte Überwachung von über 22.000 Systemkomponenten und Einzeldiensten sorgen dafür, dass mit GridKa am SCC ein zuverlässiges Großgerät für die Wissenschaft zur Verfügung steht.