Die Geosphäre spielt eine erhebliche Rolle in vielen Forschungsfeldern von KIT: nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser, Luft und der Biosphäre, Entwicklung alternativer Energien wie zum Beispiel der Geothermie, Verständnis und Schadensminderung von Georisiken, sowie der Verknüpfung von Atmosphäre und Klimaänderung mit der festen Erde. Die Beobachtungsmöglichkeiten für die Veränderung der Atmosphäre finden ihre Entsprechung in großen experimentellen Einrichtungen im Feld der festen Erde wie dem Schwarzwald Observatorium, dem mobilen seismologischen Beobachtungsnetz (KABBA) und dem Zugspitz/Schneeferner Haus. Die Risikoforschung in KIT stützt sich auf die Kompetenzen in den Gebieten der Meteorologie und Klimaforschung, der Geowissenschaften, der Physik, der Wasserwirtschaft, der Fernerkundung, den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften: Hinzu kommen Expertise bei der wissenschaftlichen Entscheidungsunterstützung, der Nachhaltigkeitsanalyse und der Notfallmedizin. Diese Kompetenz wird im Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) gebündelt; CEDIM wird in externer Kooperation mit dem GeoForschungsZentrum (GFZ) Potsdam betrieben.

