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KIT-Präsident Horst Hippler ist neuer Eucor-Präsident

Neues Engagement des KIT im Universitätenverbund der Trinationalen Metropolregion Oberrhein

Auf der Sitzung des Präsidiums der Europäischen Konföderation der Oberrheinischen Universitäten (Eucor) am 6. Dezember in Mulhouse ist die Präsidentschaft von Alain Brillard, dem Präsidenten der Universität Mulhouse, auf den KIT-Präsidenten Professor Horst Hippler übertragen worden. Seine einjährige Amtszeit als Präsident des Meta-Netzwerkes, das kooperative Lehre und Forschung im Herzen Europas über die Ländergrenzen Deutschlands, der Schweiz und Frankreichs hinweg voranbringt, beginnt am 1. Januar 2011.

Zum Eucor-Verbund mit derzeit 103.000 Studierenden und mehr als 11.000 Lehrenden und Forschenden gehören seit seiner Gründung im Jahre 1989 neben dem Karlsruher Institut für Technologie die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die Universität Basel, die Université de Strasbourg sowie die Université de Haute-Alsace Mulhouse-Colmar.

In seiner Rede zum Amtsantritt machte KIT-Präsident Hippler deutlich, dass er "den Schwerpunkt der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Universitäten in den letzten Jahren deutlich verlagert" sehe. Die in der Vergangenheit stark vorangetriebene Förderung von internationaler studentischer Mobilität habe auch weiterhin Gewicht. Mehr und mehr zeige sich aber, dass vor allem in der Forschung die Kooperationen über die Grenzen hinweg zu verstärken seien und sich die Universitäten hierzu noch besser vernetzen müssten – gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen Gründung der Trinationalen Metropolregion. "Dafür werde ich in meiner Amtszeit als Eucor-Präsident eintreten", so Professor Hippler.

Das Karlsruher Institut für Technologie engagiert sich seit vielen Jahren aktiv für grenzüberschreitende Kooperationen am Oberrhein. Die Wichtigkeit von Zusammenschlüssen wie dem Eucor-Verbund und der neu gegründeten Metropolregion für die trinationale Zusammenarbeit wird durch bereits erreichte Erfolge wie die Einrichtung grenzüberschreitender Innovationscluster und einen verstärkten Technologietransfer belegt.

Denise Rüttinger/tr, 17.12.2010