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Konzertreise ins Reich der Mitte

80 Musiker aus Sinfonie- und Kammerorchester des KIT reisen nach China

Peking, Hangzhou, Ningbo, Nanking und Shanghai sind die Orte, die die Musiker auf ihrer Reise ansteuern.
In 10 Tagen geben sie drei Konzerte. Im Reisegepäck befinden sich die zweite Sinfonie von Johannes Brahms, die Ouvertüre zur Oper „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner sowie das erste Cello-Konzert von Dimitrij Schostakowitsch mit dem Solisten Romain Garioud.


Hauptförderer der Konzertreise ist das Goethe-Institut (München), weitere Förderer sind die Stadt Karlsruhe, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und das KIT. Daneben sind auch einige Spenden von Firmen eingegangen. Die offizielle Einladung kam von der Provinzregierung  der Hangzhou-Region.

An der der Zheijang-Un iversität gibt es das Wenquin-Orchester, das an einem Austausch mit den Klangkörpern des KIT sehr interessiert ist. Für das kommende Jahr ist ein Gegenbesuch mit dem Wenquin-Orchester dieser Universität bereits fest eingeplant.

Eine weitere Intention der Reise: Es wird Gespräche geben bezüglich möglicher Kooperationen auf wissenschaftlich-technischem Gebiet zwischen der Technischen Universität in Hanghzou  und dem KIT.
Auch die Universität in Ningbo will über ihren Rektor bei dieser Gelegenheit Kontakte zum KIT auf Forschungsebene knüpfen und uns als Vermittler einschalten.

 

Sinfonieorchester- und Kammerorchester des KIT wurden 1976 von dem Physiker Dr. Dieter Köhnlein gegründet, der die beiden Orchester bis heute leitet. Die jüngsten Erfolge der beiden Ensembles sind jeweils der 1. Platz und somit der Gewinn beim Deutschen Orchesterwettbewerbs in Hildesheim im Mai 2012 in ihrer Kategorie.
Konzertreisen führten die Orchester nach USA, Kanada, Israel, Chile, Brasilien, Tunesien und im Jahr 2000 bereits schon einmal nach China. Für die diesjährige Tournee wurden 80 Musiker aus beiden Orchestern ausgewählt.

Gemeinsam mit dem Orchester reist der Cellist Romain Garioud.
Er konzertierte bereits im November 2012 mit dem Kammerorchester des KIT als Solist der Variationen über ein Rokoko-Thema von Peter Tschaikowsky.Romain Garioud wurde in Paris (Frankreich) geboren. Er studierte bei namhaften Cellisten wie Anner Bylsma, Steven Isserlis und David Geringas. 2001 war er  Preisträger des Tschaikowsky-Wettbewerbs, ein Jahr später des Rostropowitsch-Wettbewerbs. Er gewann den 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb Vina Del Mar in Chile sowie den 1. Preis des Valentino Bucchi-Wettbewerbs Rom 2005. Romain Garioud ist Professor am Ecole Nationale de l' Hay-les-Roses in Paris und konzertiert als international gefragter Solist sowie mit seinem Streichquartett, dem Delian-Quartett.